Systemische Führungskompetenz
Die Führung von Menschen in Organisationen wird immer komplexer und anspruchsvoller. Das liegt zum einen an der Erwartungshaltung, die die Organisation einer Führungskraft entgegenbringt und zum anderen an den Erwartungshaltungen, die die geführten oder zu führenden Mitarbeiter ihrer Führungskraft entgegenbringen. Kurz gesagt, die Ansprüche, die von beiden Seiten ausgesprochen oder unausgesprochen definiert werden, sind gestiegen und sie werden weiter steigen. Jede Führungskraft, ebenso wie jeder Mitarbeiter eines Unternehmens, ist aber immer nur Teil eines mehr oder weniger gut funktionierenden Systems.
Systemische Führung bedeutet, Verbindungen zwischen linearen Funktionen, Beziehungsebenen und Beziehungsnetzwerken im alltäglichen Führungshandeln zu reflektieren und zu beachten. Es geht folglich nicht nur um die funktionale, rationale Passung zwischen Mensch und System, sondern auch um die emotionale, informelle und werteorientierte Passung.



